Bundeskanzler Kurz muss FPÖ-Kickl endlich Einhalt gebieten – ÖVP momentan weder ‚christlich‘ noch ‚sozial‘

Wien (OTS) – „Die Nachrichten über das Vorgehen bei der Abschiebung einer 3-köpfigen Familie in Vorarlberg haben mich politisch schockiert und menschlich tief erschüttert. Was hier unter der ÖVP/FPÖ-Regierung in Österreich passiert, ist unfassbar. Innenminister Kickl schiebt nach wie vor die falschen, gut integrierten Zuwanderer ab. Das dafür mit einer Brutalität, die ihresgleichen sucht. Dass nun eine kleine Familie durch eine Abschiebung zerrissen wird und quasi aus dem Kreissaal heraus abgeschoben wird, ist ein neuer zivilisatorischer Tiefpunkt. Ich kann diese Entscheidung weder menschlich noch politisch in irgendeiner Weise nachvollziehen. Ich bin schockiert, dass die ÖVP und Bundeskanzler Kurz eine solche Abschiebepraxis mittragen und die FPÖ nicht zurückpfeifen. Gerade von einer Partei, die sich den Schutz der Familie sonst so gerne auf die Fahnen schreibt. Die ÖVP hat jegliche Berechtigung verloren, für sich selbst die Attribute ‚christlich‘ oder ‚sozial‘ zu beanspruchen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der ÖVP-UnterstützerInnen ein derartiges Vorgehen befürwortet“, sagt die Menschenrechtsprecherin der Liste Pilz, Alma Zadic.

„Ich appelliere an alle ÖVP-UnterstützerInnen, MandatsträgerInnen und FunktionärInnen sich für eine Rückkehr ihrer Partei zu den humanistischen Wurzeln einzusetzen, für die die ÖVP lange Zeit stand“, so Zadic.

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