#CO2FASTEN

Im Selbsttest durch die Fastenzeit

#CO2FASTEN: JETZT aktiv gegen die Erderhitzung

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Nur mit gemeinsamen weltweiten Anstrengungen können wir die schlimmsten Folgen dieser menschengemachten  Bedrohung noch eindämmen. Das heißt, wir müssen radikal gegensteuern und die Treibhausgase effektiv reduzieren. Durch Treibhausgase wie CO2 kann Wärme nämlich wie in einem Glashaus kaum mehr entweichen, und die Erde erhitzt sich immer weiter.

Bruno Rossmann: Meine CO2-Fastenzeit

Die türkis-blaue Regierung tut leider so gut wie nichts gegen die Klimakrise. Darum müssen wir gemeinsam dagegenhalten, denn jeder und jede Einzelne von uns kann einiges bewirken. Ich habe mich daher dazu entschlossen, in der Fastenzeit ein etwas anderes Fasten auszuprobieren: Ich werde versuchen, 40 Tage lang auf möglichst viel CO2 zu verzichten.

Im Laufe meiner Fastenzeit werde ich hoffentlich einiges lernen und regelmäßig über meine Erfahrungen berichten. Ich möchte zeigen, dass wir im Alltag ohne viel Aufwand CO2 sparen können und dabei auch für unsere Gesundheit etwas Gutes tun. Ich lade Sie ein, machen Sie mit!

Schreiten wir gemeinsam voran!

Sind die Pariser Klimaziele noch zu erreichen?

Mit dem Klimavertrag von Paris ist etwas Historisches und Entscheidendes passiert. Es haben sich beinahe alle Länder dieser Welt verpflichtet, der Erderhitzung entgegenzuwirken. Unsere Bundesregierung unternimmt aber praktisch keine Anstrengungen, die Pariser Klimaziele zu erreichen. Ganz im Gegenteil, manche Regierungsmitglieder setzen sich sogar darüber hinweg und verschärfen den Ausstoß von Treibhausgasen in Österreich noch weiter, indem sie etwa Tempo 140 einführen oder neue Ölheizungen in Betrieben nach wie vor als Energieeffizienzmaßnahme gelten lassen.

Dabei könnte die Regierung jetzt sofort Maßnahmen ergreifen und alle umwelt- und klimaschädlichen Förderungen des Staates streichen. Aber Türkis-Blau fühlt sich der Öl- und Gas-Lobby verpflichtet und nicht dem Klimaschutz. Das erklärt auch, warum die Treibhausgase in Österreich immer weiter ansteigen, während sie in anderen Ländern sinken.

Unsere Forderungen

Aktionsprogramm Insektenschutz

Der Rückgang der Insektenpopulationen könnte laut
Expertenmeinung zu einem „Kollaps der Ökosysteme führen“. Daher fordern wir ein Eckpunkteprogramm vom Schutz der Lebensräume bis zur Reduktion von Pestiziden.

„Wir wissen längst nicht alles über das Insektensterben. Aber wir wissen genug, um schnell zu handeln.“

Svenja Schulze:Bundesumweltministerin Deutschland

Was ist eigentlich CO2?

CO2 (Kohlendioxid) ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, die zu den Treibhausgasen gehört. Treibhausgase wirken in der Atmosphäre wie ein Schutzschild und sorgen dafür, dass die Erde nicht auskühlt und Leben auf unserem Planeten erst möglich ist.

Zuviel CO2 schadet aber dem Klima. Einen großen Anteil am CO2-Ausstoß haben menschliche Aktivitäten. Insbesondere durch das Verbrennen fossiler Energieträger wie Öl, Kohle und Erdgas wird eine übermäßig große Menge CO2 freigesetzt. Hauptverursacher sind dabei Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und unsere Haushalte.

Durch die stark ansteigende Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre wirkt diese ähnlich wie ein Glashaus, und die Erde hitzt sich unnatürlich stark auf. Dieser Treibhauseffekt führt zur globalen Erderhitzung.

Was besagt der Pariser Klimavertrag?

Um der Klimaerhitzung entgegenzuwirken, haben sich im Dezember 2015 195 Staaten auf den Pariser Klimavertrag geeinigt. Auch Österreich hat den Vertrag ratifiziert. Die Ziele lauten:

  • Die globale Erderhitzung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
  • Die globalen Treibhausgasemissionen sollen bis Mitte des 21. Jahrhunderts auf (netto) null gesenkt werden.
  • Alle Staaten der Welt müssen regelmäßig ihre nationalen Pläne zur Reduktion des CO2 Ausstoßes vorlegen und umsetzen. Dabei sollen die Ziele kontinuierlich gesteigert werden.
  • Maßnahmen der Entwicklungsländer, die mittlerweile als größte CO2-Emittenten gelten, sollen unterstützt werden.

Nützliche Apps zur Überprüfung des persönlichen ökologischen Fußabdrucks:

Das CO2-Fastentagebuch