Wien (OTS) – Wie heute bekannt wurde, brachte die Versteigerung von Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G dem Staat rund 188 Mio. Euro ein. „Damit fiel die Frequenzversteigerung für die Branche deutlich günstiger aus als jene für die Vorgängertechnologie LTE (4G) im Jahr 2013“, sagt die Digitalisierungssprecherin von JETZT, Stephanie Cox, und appelliert: „Die Netzwerkbetreiber haben eine starke Verantwortung, um hier die versprochenen und nötigen Investitionen zu tätigen. Der 5G Ausbau in Österreich muss zum Wohle der Bevölkerung ausfallen.“

JETZT: 5G-Ausbau in Österreich muss zum Wohle der Bevölkerung ausfallen

Noch vor der nächsten Frequenzbänder-Versteigerung steht der nächste Schritt an: Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur auf 5G-Standard.

„In den letzten Wochen gab es viele Diskussionen und Spekulationen, deswegen erwarte ich mir hier maximale Transparenz. Es ist noch immer nicht klar, ob sich bereits Netzwerkausrüster für den Ausbau des 5G-Netzes in Österreich beworben haben. Vor allem wird wichtig sein, nach welchen konkreten und sachlichen Kriterien entschieden wird und ob parteipolitisch unabhängige IT- und IT-Security-ExpertInnen am Tisch sitzen werden. Diese Entscheidungen dürfen nicht im Hinterzimmer gefällt werden“, meint Cox, die dazu bereits eine parlamentarische Anfrage an Minister Hofer gestellt hat.