„Verwundert“ zeigt sich die Digitalisierungssprecherin von JETZT über die Aussage von RTR-Geschäftsführer Johannes Gungl, dass der flächendeckende Ausbau des Mobilfunkstandards 5G nicht sinnvoll und nicht finanzierbar sei: “Ich kann sein Argument nachvollziehen, dass man beim Bergsteigen nicht unbedingt Netflix in HD Qualität schauen muss. Nichtsdestotrotz ist ein flächendeckender 5G Ausbau selbstverständlich sinnvoll. Schnelles Internet und autonomes Fahren muss für alle Menschen in Österreich möglich sein, nicht nur für die Elite in den Ballungsräumen“, meint Stephanie Cox und fordert: „Spätestens Ende Februar, bei der Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen, müssen auch die Telekommunikationsfirmen daran erinnert und auch zur Verantwortung gezogen werden, auch in Regionen zu investieren, die nicht in erster Linie für sie profitabel sind.“

JETZT fordert von Hofer, dass er seine Ankündigungen auch umsetzt

Die Digitalisierungssprecherin von JETZT erinnert dabei an die bereits geführten Diskussionen zu den niedrigeren Kosten bei den Versteigerungen der Frequenzen für die Telekommunikationsunternehmen. „Minister Hofer hat zugesichert, dass die Telekommunikationsunternehmen investieren und den flächendeckenden Ausbau vorantreiben werden. Ich erwarte mir daher von Hofer eine Klarstellung, warum aufgrund der vorliegenden Berechnungen bei der Telekombehörde RTR ein flächendeckender Ausbau nun doch nicht für möglich gehalten wird.“