„Empfängnisverhütung wird nach wie vor zur Frauensache gemacht. Dabei sollte sie eine gemeinsame Aufgabe sein. Auch die finanzielle Last der Verhütungsmittel haben in den meisten Fällen Frauen zu tragen, obwohl sie durchschnittlich 21,7 Prozent weniger Einkommen haben als Männer“, kritisiert Stephanie Cox, Sprecherin für Gleichbehandlung der Liste Pilz, anlässlich des heutigen Weltverhütungstags.

„Verhütungsmittel müssen endlich kostenlos erhältlich sein“, fordert Cox und weiter: „Eine fortschrittliche Forschung und Entwicklung besserer Verhütungsmittel, die auch von Männern angewendet werden können, sind ebenso notwendig.“

Cox sieht darüber hinaus auch Österreichs Schulen in der Verantwortung: „Ein progressiver Sexualunterricht, der sich nicht nur aus Fortpflanzungsbiologie und konservativen Vorstellungen von menschlicher Sexualität erschöpft, ist längst überfällig.“

Die Gleichbehandlungssprecherin der Liste Pilz kündigt zu diesem Thema umfangreiche parlamentarische Anfragen an.