Wien (OTS) – Daniela Holzinger, Arbeits- und Sozialsprecherin von JETZT, lehnt die Idee einer Arbeitspflicht für anerkannte Flüchtlinge (Asylberechtigte) strikt ab: „Über Zwangsarbeit für bestimmte gesellschaftliche Gruppen im Österreich des 21. Jahrhunderts überhaupt nachzudenken, überschreitet so viele rote Linien, dass einem ganz blau vor Augen wird.“

JETZT: Anerkannte Flüchtlinge sind österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt zu behandeln

Von einer Arbeitspflicht für Flüchtlinge sei es ihrer Ansicht nach dann nicht mehr weit zur Zwangsarbeit und selbst das könnte noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, wie Holzinger meint: „Zwangsarbeit in Kombination mit Waldhäuselschen Ideen einer konzentrierten Unterbringung lassen tatsächlich düsterste Zeiten unserer Vergangenheit plötzlich wieder aktuell werden. Ich kann nur hoffen, dass Hartinger-Kleins Aussagen auf Inkompetenz, fehlendem geschichtlichen Bewusstsein, mangelnder moralischer Qualität oder eine Kombination aus alledem zurückzuführen sind und keinesfalls ernsthafte Überlegungen auf Basis der geballten Expertise des Ministeriums widerspiegeln.“