Familiensprecherin von JETZT kritisiert erneuten Wortbruch von ÖVP und FPÖ bei Unterhaltssicherung

Wien (OTS) – Einer der Forderungspunkte des Frauenvolksbegehrens ist ein staatlich garantierter Anspruch auf Unterhaltsvorschuss solange Familienbeihilfe bezogen wird. Dieses Anliegen unterstützt nicht nur Daniela Holzinger, Familiensprecherin von JETZT, sondern einst gab es auch eine Zusage von Bundeskanzler Kurz sowie Vizekanzler Strache.
Im September 2017 haben die Parteichefs der ÖVP und der FPÖ im Puls4-Studio die Unterhaltssicherung versprochen, doch zur Umsetzung kam diese trotz Anträgen von Holzinger nie: „Der erste Antrag, der in dieser Legislaturperiode eingebracht wurde, zielte auf die von allen Parteien versprochene Unterhaltssicherung ab. Dieser Antrag wurde von Türkis-Blau bis heute vertagt, daher habe ich heute neuerlich einen gleichlautenden Antrag eingebracht, der von den Regierungsfraktionen abgelehnt wurde. Damit haben Kurz und Strache endgültig ihr Versprechen gegenüber 180.000 Alleinerziehenden gebrochen!“

Auch die Regierungsfraktionen brachten dazu einen Antrag ein. Holzinger erklärt: „Der Antrag zur Reform des Kindesunterhaltsrechts ist ein billiger Versuch, um von dem gebrochenen Versprechen von Kurz und Strache abzulenken und die Unterhaltssicherung durch Evaluierungen weiter hinauszuschieben. Was Türkis-Blau hier macht ist Heuchelei gegenüber vielen Alleinerziehenden, die diese Parteien gewählt haben und nun im Regen stehen gelassen werden! Beim Sozialabbau handelt die Regierung blitzschnell, wie das Sozialhilfegesetz zeigt, wenn es darum geht Alleinerziehende vor Armut zu schützen, evaluiert man bis in die Unendlichkeit!“