Daniela Holzinger, Gesundheits- und Tierschutzsprecherin von JETZT, begrüßt die Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens: „Das Tierschutzvolksbegehren beinhaltet viele wichtige Punkte und leistet einen essentiellen Beitrag, um das Wohl der Tiere zukünftig zu fördern.“

Der Forderungskatalog wurde unter Mithilfe von Veterinärmedizinern, Vertretern der Landwirte, Biologen, Umweltmedizinern und Tierschutzorganisationen erarbeitet. Holzinger dazu: „Es ist begrüßenswert, dass ExpertInnen aus allen betroffenen Bereichen daran mitgearbeitet haben, vor allem aber die Beteiligung der Bauernvertreter wird sich wohl positiv auf das Tierschutzvolksbegehren auswirken.“

„Erfreulich ist, dass wir auch einige unserer Forderungen, welche uns ein besonderes Anliegen sind, im Forderungskatalog Berücksichtigung gefunden haben, wie zum Beispiel das Verbot von Langstreckentransporten von lebenden Tieren, ausreichende Bewegungsmöglichkeiten für Tiere, das Verbot der Tötung männlicher Küken, oder die Ermittlung der für die Tiere am wenigsten belastende Betäubungsform. Auf diese Themen legen wir zurzeit auch den Fokus der parlamentarischen Arbeit im Tierschutzbereich“, erklärt Holzinger.

Für die Gesundheits- und Tierschutzsprecherin von JETZT sind jedoch einige wichtige Punkte leider nicht im Forderungskatalog enthalten, wie zum Beispiel die verstärkte Kontrolle von Schlachthäusern und landwirtschaftlichen Betrieben, welche Tiere halten. „Des Weiteren lassen sich leider auch keine Forderungen finden, die den Ausstieg aus der Verwendung von Pestiziden, welche das Bienen- bzw. Insektensterben verursachen und auch die Erhaltung bzw. Schaffung des für die Insekten – vor allem aber für die Bienen – notwendigen Lebensraums wird leider nicht angesprochen“, führt Holzinger aus und weiter: „Wie wir sehen, gibt es in diesen Bereichen also noch Handlungsbedarf und aus diesem Grund werden wir uns in nächster Zeit verstärkt diesen Themen widmen.“