„Moser hat schon des Öfteren ankündigt, dass er sich um eine Digitalisierungsoffensive in der Justiz kümmern wird. Bei Ankündigungen ist es bisher aber auch geblieben: Konkrete Gesetzesinitiativen bleibt der „Reformminister“ nach wie vor schuldig. Deshalb werden wir mehrere Anträge einbringen, um die österreichische Justiz ins 21. Jahrhundert zu befördern. Wir wollen eine bessere technische Ausstattung für die Gerichte, eine verbesserte digitale Akteneinsicht für die Bürger und einen einheitlichen e-Akt für die Behörden. FPÖVP werden nun in den Ausschüssen zeigen müssen, ob es ihnen tatsächlich um die Sache oder bloß um vollmundige Ankündigungen geht“, sagt Univ.-Prof. Dr. Alfred J. Noll, Justiz-, Verfassungs- und Mediensprecher der Liste Pilz.

“Die Ausstattung der meisten Gerichte hat sich in den letzten Jahrzehnten wenig verändert. Damit die Vorteile der Digitalisierung auch wirklich in den Gerichtssälen ankommen, braucht es endlich eine moderne(re) Ausstattung”, sagt Stephanie Cox, BA, Innovations- und Digitalisierungssprecherin der Liste Pilz. Und weiter: „Die Digitalisierung des Justizbereichs, allen voran der einheitliche e-Akt und die digitale Akteneinsicht, wird der öffentlichen Hand langfristig nicht nur Unmengen an Kosten sparen, sondern auch unseren RichterInnen, StaatsanwältInnen und den JustizbeamtInnen die Arbeit einfacher machen. Die größten Vorteile ergeben sich daraus schlussendlich für jede/n BürgerIn, die von schnelleren Verfahren und geringeren Kosten profitiert.“

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