„Im Wissenschaftsausschuss vom 4. Dezember beschlossen ÖVP, FPÖ und NEOS die Regierungsvorlage zum neuen Studentenheimgesetz. Diese wird aber nicht nur zu höheren Mieten für die Studentinnen und Studenten führen; sie schränkt sogar deren Rechte ein: Betreiber von Studentenheimen mit 30 oder weniger Heimbewohnern sollen nun untersagen dürfen, dass die Heimbewohner eine Heimvertretung bilden können.

Heimbetreiber dürfen dann – ohne irgendein Mitspracherecht der Bewohner – mittels Heimstatut etwa einschränken, dass die Studenten in ihren Zimmern Besuche von anderen Heimbewohnern empfangen oder, dass sie elektrische Geräte verwenden dürfen. Das ist ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre der Studenten. Viele von ihnen sind auf die Plätze in den Wohnheimen angewiesen. ÖVP und FPÖ machen hier Politik auf dem Rücken bedürftiger Studenten. Und die NEOS stimmen sogar zu“, sagt Univ.-Prof. Dr. Alfred J. Noll, Wissenschaftssprecher von JETZT.