„Das EU-Parlament hat heute eine richtungsweisende Entscheidung getroffen, indem es Einwegplastikprodukte verbieten will“, zeigt sich Bruno Rossmann, Klubobmann und Umweltsprecher der Liste Pilz erfreut und ergänzt: „es ist aber nun Aufgabe von Ministerin Elisabeth Köstinger, bei den Ratsverhandlungen mit den einzelnen Mitgliedstaaten dafür zu sorgen, dass in der geplanten Richtlinie keine Schlupflöcher für Konzerne mehr offen bleiben.“ Rossmann dazu: „Es ist entscheidend, dass Konzerne nicht die Möglichkeit haben, Wegwerfplastik einfach als `wiederverwertbar´ zu deklarieren und somit das Verbot zu umgehen. Ich hoffe, die Ministerin ist sich als Vorsitzende bei den Ratsverhandlungen dieser Problematik bewusst. Wenn nicht, können wir gerne beratend zur Seite stehen.“

Längst überfälliges Verbot von Einwegplastik im EU-Parlament beschlossen

Einwegplastikprodukte werden aufwendig, CO2-intensiv und umweltbelastend produziert. Einmal verwendet, landen sie sodann im Müll und in weiterer Folge oftmals in den Weltmeeren. „Es ist interessant zu sehen, dass dermaßen wichtige und notwendige Maßnahmen – wenn überhaupt – aus Brüssel kommen. Auf nationaler Ebene scheinen solche Schritte zum Schutz der Menschen und der Umwelt mittlerweile beinahe unmöglich geworden zu sein. Man sieht ganz eindeutig, dass jede Schutzmaßnahme, die Wirtschaftsinteressen nur im Geringsten tangieren könnte, bei dieser Regierung schon von Haus aus nicht in Frage kommt“, gibt Klubobmann Rossmann abschließend zu bedenken.

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