Wir begehen heute den Equal Pay Day und diskutieren im Gleichbehandlungsausschuss die ersten Punkte des Frauenvolksbegehrens. Einer davon ist die Frauenarmut und die Sicherung des Unterhaltes.

Dies nahmen wir von JETZT zum Anlass, mehr als zwei Dutzend parlamentarische Anfragen einzureichen, die sich mit der Thematik rund um die nicht vorhandene Sicherung des Unterhaltes befassen.

Maria Stern, Parteichefin von JETZT, meint dazu: “Die konkrete Bekämpfung von Frauenarmut muss in den Fokus der Politik gerückt werden. Insbesondere Alleinerzieherinnen werden sowohl strukturell als auch gesetzlich benachteiligt. Es handelt sich hier um keine Randgruppe, da es ca. 112.000 Ein-Eltern-Haushalte mit Kindern unter 15 Jahren gibt, mit einem 93 prozentigen Frauenanteil. Beinahe die Hälfte erlebt mittlerweile Mangel (EU SILC 2017). Diese hohe Armutsbetroffenheit müssen wir parteiübergreifend ändern und als ersten konkreten Schritt, den Unterhalt sichern.”

Stephanie Cox, Gleichbehandlungssprecherin von JETZT, weiters dazu: „Der heutige Equal Pay Day zeigt uns, dass es großen Aufholbedarf auch im Bereich Entlohnung gibt. Bis zum heutigen Tag haben Frauen in Österreich in diesem Jahr unbezahlt gearbeitet. Die Armutsgefährdung von Frauen ist auf viele Faktoren zurückzuführen. Deshalb braucht es auch viele verschiedene Maßnahmen, wie etwa Lohntransparenz und Unterhaltsvorschuss.“