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Pilz stellt Anfrage an den Innenminister

Der Verdacht erhärtet sich, dass die Hausdurchsuchung bei Sellner im März 2019 verraten worden sein dürfte. Das bestätigen Akten, Zeugenaussagen und eigene Recherchen von Peter Pilz im Innenministerium. Peter Pilz bringt die detaillierten Informationen in eine Anfrage an den Innenminister und fragt ihn zum Verdacht und möglichen Verdächtigen.

Sellners Lob für Strache spricht für sich

„Vergangene Woche habe ich im Nationalrat einen Antrag gestellt, der die Bundesregierung aufgefordert hat, die Bevölkerung über die menschenverachtende Ideologie des rechtsextremen Neuseeland-Terroristen und ihre Gefahren umfassend zu informieren und aufzuklären. ÖVP und FPÖ haben gegen den Antrag gestimmt. Jetzt wissen wir auch weshalb: FPÖ-Chef Strache teilt weite Teile dieser Ideologie, die für den Tod unschuldiger Menschen verantwortlich ist und ist somit ein politischer Verbündeter der Identitären. Jetzt wissen wir, warum er sich nicht ehrlich von ihnen distanzieren wollte. Dass Identitären-Chef Sellner Strache nun öffentlich für seine Äußerungen lobt, spricht für sich. Nach dem rechtsextremen Rosenkrieg der vergangenen Wochen, demonstrieren Strache und Sellner nun wieder öffentlich ihre politische Verbundenheit. Ganz nach der identitären Strategie „getrennt marschieren – gemeinsam siegen“.
Dass die ÖVP dazu schweigt, muss bedeuten, dass sie sich in der politischen Geiselhaft der FPÖ befindet und sich aus dieser Rolle nicht befreien kann. Dabei wäre ÖVP-Chef Kurz dringend gefordert, dem Treiben seines FPÖ-Partners Strache Einhalt zu gebieten.“