Ein Zeitungsbericht im „Standard“ zur Situation in einem Asylquartier im Süden von Niederösterreich alarmiert die Liste Pilz: „Wenige und einseitige Mahlzeiten, schimmelbefallene Bäder, ewig abgesperrte Sozialräume sind unerträgliche Zustände und in einem reichen Land wie Österreich inakzeptabel“, kommentiert Alma Zadic, Menschenrechtssprecherin der Liste, den Bericht.

Die Staatsanwaltschaft habe bereits eine Sachverhaltsdarstellung, so die Zeitung. Zadic rät zudem, dass sich die Betroffenen oder ihre UnterstützerInnen an die Volksanwaltschaft wenden. „Bei Missbräuchen wie diesen müssen die entsprechenden privaten Verträge gekündigt werden. Der private Betreiber schlägt auf übelste Art und Weise Profit auf Kosten der Steuerzahler, Familien und Kinder. Ich appelliere an Landeshauptfrau Mikl-Leitner, hier tätig zu werden und endlich ausreichende Kontrollen sicher zu stellen“, so Zadic.