„Die heute vorgestellte Bundesmuseencard geht an den Bedürfnissen der kulturinteressierten Bevölkerung vorbei“, stellt Wolfgang Zinggl, Kultursprecher von JETZT (Liste Pilz), fest. “Die Größe der Häuser und die Gewohnheiten der Besucherinnen und Besucher sprechen für mehrmalige Zutrittsmöglichkeiten. Dazu braucht es aber eine entsprechende leistbare Karte. Ein Museumsbesuch sollte keine seltene Aufgabe sein, die man in einem Kraftakt bewältigen muss, um sie danach als erledigt betrachten zu können.“

Das vorgestellte Konzept ist höchstens für Touristen interessant

„Allein für die Sammlungen des Kunsthistorischen Museums benötigt man eine gute Woche. Die aktuell vorgestellte Streifenkarte eignet sich daher in erster Linie für Touristen, die tatsächlich nur einmal in jedes Haus gehen“, kommentiert Zinggl den unzureichenden Vorstoß des Kulturministers.