Nach der Hausdurchsuchung in der Unternehmenszentrale von Michael Tojner stellt sich für JETZT-Klubobmann und Kultursprecher Wolfgang Zinggl einmal mehr die Frage: “Was muss noch alles passieren, damit die Stadt Wien den dubiosen Deal mit Michael Tojner endlich löst und am Wiener Heumarkt die Reißleine zieht?”

Das Land Burgenland hat Tojner wegen Betrugs im Zuge des Erwerbs gemeinnütziger Wohnbaugesellschaften angezeigt, die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt gegen den Unternehmer.

Darüber hinaus hat die UNESCO unlängst verlautbart, Wiens historisches Zentrum ein weiteres Jahr auf der Roten Liste der gefährdeten Welterbestätten zu behalten. Schließlich steht auch der Grundstücksverkauf, der aus dem Jahr 2008 datiert, nach wie vor in einem schiefen Licht. Erst vorletzte Woche wurde gegen vier Spitzenbeamte Anzeige erstattet, die auch in den – viel zu billig erfolgten – Verkauf des Grundstücks am Heumarkt involviert waren.

“Tojners 66 Meter hohes Kartenhaus wackelt massiv. Noch wird es von der Stadt Wien von allen Seiten gestützt, lange wird aber auch das nicht mehr gutgehen”, prophezeit Zinggl, der für kommende Woche Neuigkeiten rund um den gesetzeswidrigen Flächenwidmungsplan ankündigt.