„Jeder Tag wäre eigentlich ein geeigneter Tag für den Artenschutz, denn die Uhr tickt. Die Fortsetzung der kurzsichtigen Politik,  Kleingeldmachen auf Kosten des Lebensraums der Zukunft ist nicht wirtschaftlich sondern verantwortungslos“, warnt Wolfgang Zinggl, Landwirtschaftssprecher von JETZT. „Ich nehme den heutigen Tag zum Anlass, um auf die laufende Zerstörung von Lebensräumen und damit auf die Gefährdung der Vielfalt hinzuweisen. Unsere komplexen Ökosysteme dürfen nicht länger aufs Spiel gesetzt werden und das heißt erstens, endlich auf eine flächendeckende, ökologische Landwirtschaft ohne Pflanzengifte umzusteigen und zweitens, das elende Zubetonieren unseres Bodens und damit die Vernichtung von wertvollem Lebensraum vieler Kleintiere und Vögel zu beenden“ .

Seit Jahren beobachtet die Wissenschaft ein besorgniserregendes Insektensterben und warnt vor den Folgen auch für Vögel und alle freilebenden Tiere. „Hauptursache dafür sind Insektengifte wie etwa Glyphosat und andere Pestizide. Aber auch die ansteigenden Temperaturen machen den Insekten zu schaffen und die systematische Vernichtung ihres natürlichen Lebensraums durch Bodenversiegelungen in ungeheurem Ausmaß“, ergänzt Zinggl: „Die Regierung ist dringend gefordert, einen längst fälligen Maßnahmenplan vorzulegen, auf flächendeckenden Ökologische Landwirtschaft umzusteigen, Pestizide zu verbieten, die Bodenversiegelungen zu stoppen und damit das Insektensterben zu bremsen!“

Wann legt die Regierung endlich Maßnahmen vor?
Bereits beim nächsten Landwirtschaftsausschuss am 14. März wird JETZT einen entsprechenden Entschließungsantrag einbringen, der eine Machbarkeitsstudie zum Ausstieg aus der Verwendung von Glyphosat fordert, wie sie von ÖVP und FPÖ schon vor Monaten angekündigt worden war. „Wird unserem Antrag zugestimmt, wäre das ein Start in Richtung Ökologisierung der Landwirtschaft und damit ein Schritt hin zur Verhinderung des Artensterbens in Österreich“, meint Zinggl, JETZT.

Petition „Stoppt Glyphosat“ online unter: bit.ly/stopptglyphosat